Die Lausitz ist keine Region für „einfach nur hübsch“. Sie ist weit, manchmal rau, oft überraschend still – und genau dadurch unglaublich stark für Hochzeiten, die nicht nach Vorlage aussehen sollen. Zwischen historischen Schlössern, Parks, Landgütern und dem wachsenden Lausitzer Seenland entstehen Zeremonien, die persönlich bleiben: nahbar, klar und mit richtig viel Atmosphäre.
Wenn ihr euch eine Hochzeit wünscht, die Natur zulässt, Kultur nicht als Deko benutzt und trotzdem festlich wirkt, ist die Lausitz ein sehr guter Ort dafür.
Warum eine Hochzeit in der Lausitz sich lohnt
Die Lausitz punktet vor allem mit drei Dingen:
Kulisse mit Charakter: Schlösser, Parks, Seen, weite Landschaften – ohne dass alles geschniegelt wirkt.
Gutes Preis-Leistungs-Gefühl: In vielen Bereichen (Location, Fläche, Übernachtung im Umland) bekommt ihr oft mehr „Raum“ fürs Budget als in Großstädten.
Persönlichkeit statt Eventdruck: Viele Orte sind familiär geführt, weniger durchgetaktet – das spürt man am Tag selbst.
Gleichzeitig gilt: Wer hier heiratet, plant am besten mit Blick auf Wege, Wetter und Übernachtungen (dazu weiter unten).
Die schönsten Orte zum Heiraten in der Lausitz
Die Lausitz kann „großes Bild“ (Schloss/ Park) genauso gut wie „ganz bei uns“ (See, Gut, Scheune). Ein paar Richtungen, die in der Region besonders gut funktionieren:
Schlösser & Parklandschaften: Für Paare, die festlich möchten – ohne Theater. Rund um Schloss Muskau und den Fürst-Pückler-Park Branitz entsteht diese besondere Mischung aus Geschichte und Weite.
Blüten, Wege, Sommerabend: Der Ostdeutscher Rosengarten Forst (Lausitz) ist ein Ort, der sich wie „leicht“ anfühlt – ideal, wenn ihr Natur wollt, aber nicht komplett ins Abgelegene möchtet. (Die Stadt Forst nennt ihn ausdrücklich als Ort, an dem man nach der Trauung auch feiern kann.)
Seenland & moderne Wasser-Ästhetik: Das Lausitzer Seenland ist super, wenn ihr klare Linien, Wasserblick und ein bisschen „Urlaub im Tag“ wollt – z. B. rund um den Geierswalder See. Ein Beispiel für eine Location direkt dort ist „DerLeuchtTurm“.
Landgüter, Scheunen, Höfe: Wenn ihr „Draußen, aber organisiert“ wollt: ländliche Locations mit Plan B (Indoor-Option, Zeltfläche, Strom/Technik). Gerade in der Lausitz ist das oft die goldene Mitte zwischen Natur und Ablauf-Sicherheit.
Wichtig: In der Lausitz entscheidet nicht der berühmteste Name, sondern ob ein Ort Blickkontakt, Ruhe, gute Wege und einen Plan B zulässt.
Sorbische Hochzeitsbräuche: Tradition, wenn sie zu euch passt
Ein echtes Lausitz-Extra ist die sorbische Kultur – nicht als Programmpunkt, sondern als Möglichkeit, eure Hochzeit regional zu verankern, wenn ihr das mögt.
Beispielhaft genannt wird oft der Hochzeitsbitter (auch „Braschka“) als eine Art Zeremonienmeister – ein Brauch, der ein Fest strukturieren kann, ohne es steif zu machen.
Wichtig dabei: Tradition wirkt dann am stärksten, wenn sie nicht nach Kostüm aussieht, sondern zu eurer Geschichte passt. Man kann Elemente übernehmen (Sprache, Musik, kleine Formen), ohne ein komplettes „Programm“ daraus zu machen.
Vorteile und Nachteile: ehrlich abgewogen
Vorteile
Viel Natur und Weite (Fotos, Stimmung, echtes Durchatmen)
Individuelle Orte statt Standardhotels
Oft mehr Fläche fürs Budget
Kultur & Bräuche, wenn ihr regionale Tiefe wollt
Nachteile (und wie man sie löst)
Anfahrten können länger sein → Shuttle/ Fahrgemeinschaften früh planen, Zeitpuffer einbauen
Infrastruktur nicht überall „Großstadt-like“ → Technik, Dienstleister, Aufbauzeiten klar absprechen
Übernachtungskapazitäten an Hotspots begrenzt → Zimmerkontingente früh sichern, Alternativen im Umkreis sammeln
Wetterabhängigkeit bei Outdoor → Plan B muss nicht traurig sein: gleiche Atmosphäre, anderer Ort
Eine kleine Geschichte aus einer Hochzeit in der Lausitz
Am Nachmittag war es noch laut – Ankommen, Umarmungen, dieses typische Durcheinander, wenn Menschen aus verschiedenen Kapiteln eines Lebens plötzlich im gleichen Moment stehen. Später, am Wasser, wurde es fast von selbst ruhig. Nicht, weil jemand darum bat. Sondern, weil die Kulisse das kann: Weite macht leiser.
In der Rede ging es nicht um „Perfekt“. Sondern um das, was trägt. Um Entscheidungen, die nicht immer bequem waren. Um Humor, der auch dann bleibt, wenn es ernst wird. Und irgendwann kam dieser Augenblick, in dem man merkt: Die Gäste hören nicht zu, weil sie höflich sind – sondern weil sie sich wiedererkennen.
Nach der Zeremonie sagte die Braut: „Das war keine Show. Das war ein echtes Versprechen.“
Solche Sätze passen zur Lausitz. Weil sie nicht übertreibt – aber bleibt.
So arbeiten wir in der Lausitz
Bei Strauß & Fliege beginnt alles mit Zuhören. Nicht mit Konzepten.
Viele Paare erleben (gerade bei freien Trauungen) erst in den Gesprächen, wie viel Substanz ihre eigene Geschichte hat – wenn jemand die richtigen Fragen stellt, sortiert und dann in eine Sprache übersetzt, die sich nach ihnen anfühlt. Und ja: Dieses Gefühl, sich einer „eigentlich fremden Person“ schnell sehr vertraut zu öffnen, hören wir in echten Rückmeldungen immer wieder – weil Vertrauen nicht über Kitsch entsteht, sondern über Haltung, Struktur und echtes Interesse. Interesse? Dann meldet euch!